FARBLANDSCHAFTEN. Im Museum Arenacum Rindern stellt Marianne Tönnissen ihre Werke aus. KLEVE. Die Reinheit der Farbe ist ihr wichtig. Die Klever Künstlerin Marianne Tönnissen arbeitet überwiegend mit den Grundfarben. Ohne sie vor dem Auftragen auf die Bildfläche zu vermischen. Das tun die Farben dann schon selbst. Auf der Leinwand, dem Seidenpapier. "Farblandschaften" ist auch der passende Titel der Ausstellung mit Tönnissens Kunstwerken im Museum Arenacum Rindern. Vom 29. Oktober bis Heiligabend, Sonntag, 24. Dezember, sind die farbenprächtigen Bilder dort zu sehen.
Lieblingsmotive: Wasser, Himmel, Landschaften. Oft nur durch angedeutete horizontale Linien erkennbar. Und natürlich durch die Farben. "Auf den Bildern ist die Farbe in
Bewegung", freut sich die Künstlerin an ihren eigenen Werken. Auch nach der Abtrocknung der Farbe strahlen sie Lebendigkeit aus. Übrigens: Marianne Tönnissen malt selten mit dem Pinsel. Lieber mit
Farbrollen, Schwämmen und Co. Verwendet werden Aquarell- und Acrylfarben - mit besonderer Leuchtkraft und Fließeigenschaft. "Diese Arbeiten hier sind Malereien auf Aquarellpapier und sehr dünnem
Seidenpapier", verrät Roland Verheyen vom Museum Arenacum Rindern, der die Ausstellung auch am Sonntag, 29. Oktober, 11 Uhr, eröffnen wird. Die Künstlerin Marianne Tönnissen wurde 1961 in Kleve geboren. Von 1982 bis 1987 studierte sie Sonderpädagogik ("aus Gründen der Vernunft") und Kunst ("aus Leidenschaft"). Verbinden ließ sich dann beides: Mit den Schülern hat sie auch Kunstprojekte verwirklicht - beispielsweise das Eingangsbild an der Ringschule. Seit fünf Jahren allerdings steht für Tönnissen die eigene künstlerische Weiterentwicklung im Vordergrund.
Auf über 120 m² zeigen wir Ihnen keltische, römische und fränkische Funde aus Rindern und seiner Umgebung. Darunter die Bronzefunde aus Düffelward,
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Öffnungszeiten: sonntags 14.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Kleve-Rindern, Hohe Str. 116 Im Dorfzentrum, an der Johanna-Sebus-Grundschule Telefon: 02821/3370
oder 02821/18315